Kennzahlen als Steuerungsinstrument
Im Private Equity Umfeld sind Kennzahlen der zentrale Maßstab für Erfolg – sie zeigen jedoch nur das Ergebnis operativer Leistungsfähigkeit. Bereits vor der Akquisition stehen insbesondere EBITDA, Margen, Cash Conversion und Working Capital im Fokus, ergänzt um operative Indikatoren wie Produktivität oder Kapazitätsauslastung, um den tatsächlichen Zustand eines Unternehmens zu bewerten.
Während der Haltedauer verschiebt sich der Fokus auf die aktive Steuerung der Performance. EBITDA-Wachstum, Kostenstrukturen, Durchlaufzeiten und Output pro Mitarbeiter werden zu zentralen Stellhebeln der Wertsteigerung. Beim Exit schließlich entscheiden Kennzahlen wie Exit Multiple, MOIC und IRR über den finalen Erfolg des Investments. In allen Phasen gilt: Nachhaltige Verbesserungen dieser Kennzahlen entstehen nur durch gezielte Eingriffe in die operativen Abläufe.